Landpartie sweet & sour: NEWS über ein Stück kaum entdecktes Genießer-Paradies
- Von Luxuspralinen und traditioneller Klachlsuppe
- NEWS: Christoph Wagner mit mit süßer Beute

Das Südburgenland: "Ein Stück vom Paradies" - so die Selbst-einschätzung - lädt zu Festen in ein kaum entdecktes Genuss-Land.
Als ich meine "süße Beute" aus dem Südburgenland unlängst einer bekannten Spitzengastronomin anbot, meinte diese andächtig: "So etwas Köstliches bringen halt nur die Belgier zustande, es muss allerdings Industrieware sein, denn für eine Manufaktur sind diese Pralinen schlichtweg zu perfekt."
Die Dame irrte gleich zweimal. Denn erstens stammen die Pralinen nicht aus Belgien, sondern wurden von einer gebürtigen Niederländerin aus Bad Tatzmannsdorf gemacht. Und zweitens ist Evelien Bosschieters "Pralinenatelier" der Inbegriff von Handarbeit. Ins Burgenland kam Evelien, samt Förmchen und Know-how, auf den Schwingen der Liebe. Und während sie rund ums Jahr, je nach Saison, 120 farb- und zusatzstofffreie Bonbonsorten eingießt, kocht Lebensgefährte Edgar Spiegel im Restaurant des hübschen Familienhotels Alpenlachs-Tatar, Klachlsuppe mit Boanlsterz und gebratene Wildleber vom Feinsten.
"Wia z'Haus" EURO-fit
Auf eine solide Wirtshausküche dürfen sich auch Österreichs EM-Kämpen freuen, wenn sie demnächst im Balance-Resort der Therme Stegersbach stationiert sind. Ausgelagerter Teil dieses Wellness-Resorts ist nämlich auch ein urgemütlich eingerichtetes Wirtshaus, in dem die sympathische Wirtin Julia Ivancsics und ihr Küchenchef Alfred Wukovits erfolgreich danach trachten, ephemere Wellness-Wesen zu Köstlichkeiten wie saftigem Moorochs-Zwiebelrostbraten (inkl. obligatorischer Senfgurke) zu überreden. Apropos Senfgurke: Eine solche braucht man hier nicht lange zu suchen. Befindet man sich doch im Reiche des "Gurkenprinzen" Jürgen Hagenauer, dem bei Hans Staud in die Lehre gegangenen Großmeister der kulinarischen Einlegearbeit, die hier vom Krachpfefferoni bis Silberzwieberl "voll bio" und mit Biss zelebriert wird.
Pasta und Mühlen
Auf ganz andere Weise "al dente" munden indessen die 40 köstlichen Teigwaren der Firma Bischof, die einen fast vermuten ließen, es würde hier im Südburgenland noch "toskanische" Mühlen geben. Gibt es auch. Doch davon das nächste Mal, im zweiten Teil unserer "Landpartie". Da geht es um das Südburgenland zwischen Uhudler und Edelbrand sowie den besten Winzer und die feinsten Adressen für Weinbeißer.
Bild (v.o.): Familie Spiegel-Bosschieter, Jürgen Hagenauer, W. Bischof und Julia Ivancsics mit Köchen.
Lesen Sie die gesamte Geschichte im NEWS 20/08!











