60 neue "tut gut-Wirte" in gibt es in NÖ: Initiative möchte gesunde Küche fördern

Niederösterreich ist um 60 neue "tut gut-Wirte" reicher. Die Initiative ""Gesünder leben in Niederösterreich - tut gut" hat zum Ziel, die gesunde Küche zu fördern. Aus diesem Grund wurden die Wirte speziell geschult und nun mit Zertifikaten ausgezeichnet. Im Bild: Ernährungsexpertin Hanni Rützler, LR Ernest Gabmann, Top Wirt Norbert Payr, LR Wolfgang Sobotka

Landesrat Wolfgang Sobotka und Landesrat Ernest Gabmann präsentierten gestern Abend im Gasthof "Zum lustigen Bauern" in Zeiselmauer (Bezirk Tulln) die erfolgreiche Zusammenarbeit der Initiative "Gesünder leben in Niederösterreich - tut gut" und der "NÖ Wirtshauskultur".

Schulung von 60 Wirten
Ein Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit war die Schulung von etwa 60 Wirtinnen und Wirten der "NÖ Wirtshauskultur" zum Thema "gesündere Küche" in den vergangenen Monaten durch die Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler. Die aus diesen Schulungen hervorgegangenen neuen "tut gut-Wirte" wurden gestern Abend mit einem Zertifikat ausgezeichnet und können ab sofort "tut gut-Speisen" in ihren Speisekarten führen.

Gesundheit ist das Ziel
"Die von Landehauptmann Dr. Erwin Pröll gestartete Initiative ‚Gesünder leben in Niederösterreich - tut gut' hat das Ziel, die Lebenserwartung mit der Gesundheitserwartung zu verbinden. Dieser aus den USA kommende Ansatz, mit dem die Eigenverantwortung in den Vordergrund gerückt wird, ist aus volkswirtschaftlicher Sicht und auch für jeden Einzelnen enorm wichtig", meinte Sobotka. Wenn man bedenke, dass jeder dritte Österreicher regelmäßig in ein Wirtshaus essen geht, sollten die Wirtshäuser eine gewisse Vorbildwirkung für gesunde und ausgewogene Speisenzubereitung haben, so Sobotka.

Strenge Qualitätskriterien
Auch Wirtschafts-Landesrat Gabmann brachte seine Freude über die Zusammenarbeit zum Ausdruck: "Die ‚Wirtshauskultur' als offensive Strategie, die auf Qualität setzt, hat sich exzellent bewährt. Auf Grund der Tatsache, dass auch die Wirte der ‚Wirtshauskultur' strengen Qualitätskriterien unterliegen und viele Speisen mit regionalen und saisonalen Zutaten zubereiten, war es nahe liegend, sich der ‚tut gut'-Initiative anzuschließen."(red)