Bunter Küchenmix in der Palaisküche: Alexander Bachl war für NEWS im "Flein"

Das Salzamt war in den Achtzigern das wahrscheinlich erste Lokal mit diesem Küchenmix: ein wenig Mittelmeer, ein wenig Klassik, ein wenig Wien. In den Neunzigern kam bei diesem Typus so genannter Szenelokale noch ein Schuss Asien dazu, später noch eine Prise Nordafrika.

Weitere Adressen der jüngeren Wiener Gastronomiegeschichte mit ähnlichem Programm: Scala, Stern oder Una. Aus dem Team von letzterem stammt Herbert Dohnal, der nach dem Abgang von Thomas Seiler das ehemalige Elsässer Bistro im Park des Palais Clam-Gallas übernahm.

Im neuen Flein speist man zu zivilen Preisen bürgerliche Kost aus diversen Ecken der Welt - z. B. italienisch in Form von "Vitello tonnato" (E 8,90) oder Osso Buco mit Safranrisotto (E 11,50). Oder französisch bei "Geschmortem Kaninchen mit Dijonsauce & Nudeln" oder hiesig bei "Steirischem Landschinken mit mariniertem Sellerie" oder "Eierschwammerln à la creme".

Nichts ist sonderlich spektakulär, alles zumindest solide. Und damit offenbar eine Marktlücke schließend, denn das Lokal wird täglich gestürmt.

Flein, 1090 Wien, Boltzmanng. 2, Tel. 01/319 76 89, Mo-Fr 12-15, 18-24 Uhr.