Die Rache des "Korso"-Chefs wird köstlich: Reinhard Gerers zehngängiges "Kampfmenü"

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Protestessen beim Reinhard

Doch dann passierte etwas Seltsames. Seit Gerers "Schande" ruchbar wurde, entwickelte sich das "Korso" über Nacht wieder zum "hottest spot in town". Von weit her flogen Wirtschaftsmagnaten ein, um Gerer ihrer Solidarität zu versichern. Und unter g'standenen Gerer-Fans, deren es in Wien viele gibt, lautete die Devise: "Protestessen beim Reinhard." Sogar in der Bristol-Bar mussten die Tische gedeckt werden, um des Andrangs Herr zu werden. Was war geschehen? Haben die Kritiker Reinhard Gerer Unrecht getan? Das würde ihnen - nach einer zweitägigen Gewissenserforschung mit seinen Konzernherren - nicht einmal Gerer selbst vorwerfen. Denn auch er weiß um die Schwachpunkte seines Kultrestaurants.