Österreichs Köche nur in zweiter Reihe: Magazin kürte Europas beste Chefköche

Das deutsche Magazin "Euro" stellt den österreichischen Köchen kein gutes Zeugnis aus. Laut einer neu veröffentlichten Liste der besten Köche Europas befinden sich Österreichs Küchenchefs nicht unter den Top 18. Als bestes heimisches Restaurant konnte sich das "Hubertus" in Filzmoos bei diesem Ranking behaupten. Ein Franzose setzte sich an die Spitze der Bestenliste.

Der Franzose Marc Veyrat, der in seinem Restaurant "La Maison de Marc Veyrat" in Veyrier-du-Lac bei Annecy aufkocht, ist laut einer vom deutschen Magazin "Euro" veröffentlichten Bestenliste der beste Koch Europas. Österreichs Küchenchefs finden sich nicht unter den präsentierten Top 18, die auf der Basis des "Guide Rouge" von Michelin bzw. des "Guide Gaullt Millau" erstellt wurden.

Die besten Restaurants in Europa
Veyrat erhielt die Maximalpunktezahl von 20,0 und führt das Ranking vor dem Deutschen Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Baiersbronn), dem Franzosen Alain Ducasse (Restaurant "Le Louis XV", Monte Carlo), dem Briten Gordon Ramsay (London) und der Italienerin Annie Féolde ("Enoteca Pinchiorri", Florenz) mit je 19,9 Punkten an.

Die besten Restaurants in Österreich
Bestes österreichisches Restaurant ist laut "Euro" das "Hubertus" in Filzmoos, das 19,0 Punkte erhielt, gefolgt vom Obauer in Werfen, dem Landhaus Bacher in Mautern, dem Taubenkogel der Eselböcks in Schützen am Gebirge und dem Steirereck in Wien. Dieses Quartett wurde jeweils mit 18,7 benotet.

Schlechte Noten für Starkoch Jamie Oliver
Englands Starkoch Jamie Oliver und sein Top-Lokal "Fifteen" im Londoner Stadtteil Hoxton kommt in der Bestenliste für Großbritannien nicht vor und erhielt am Donnerstag auch im neuesten Londoner Restaurant-Führer schlechte Noten. Essen und Service seien "unprofessionell" und überteuert. Oliver nutze seinen Prominenten-Status dazu, "mittelmäßiges Essen zu überhöhten Preisen zu servieren", wird in der jüngsten Ausgabe des bedeutenden Hardens Restaurant Guide kritisiert. Für ein Menü muss der Gast bei Jamie Oliver pro Nase rund 100 Euro hinlegen, plus durchschnittlich 60 Euro für eine Flasche Wein.(apa)