Revolution der Küche: Vom kulinarischen Musikantenstadel zum Gourmetparadies

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Das war nicht immer so. In der Nachkriegszeit herrschte das Motto "Quantität vor Qualität". Nicht was am Teller war, schien wichtig, sondern wie viel. Dazu wurde Roter Storch oder Dürnsteiner Flohhaxen serviert. Nur ganz wenige waren ihrer Zeit weit voraus. So begann etwa im Jahr 1957 ein junger Gasteiner seine Lehre im legendären Hotel Straubinger in Bad Gastein - damals eine Art Reserve-Monte-Carlo der Alpen. Der Name: Eckart Witzigmann, später Koch des Jahrhunderts, durch dessen strenge Schule sich eine Menge heutiger Starköche wie Jörg Wörther (im Bild), Christian Petz oder Joachim Gradwohl durchgebissen hatten.