Käsesprache

Tiroler Bergkäse kann nach geröstetem Weißbrot schmecken, Emmentaler nach Lebkuchen riechen und Mondseer sich im Mund mollig anfühlen. Dieses Wissen findet man im neuen Nachschlagwerk "Käsesprache" der "ARGE Heumilch". Die Käsefibel soll dazu beitragen, die Verkostungen der Delikatesse zu bereichern und den Genuss zu steigern.

Käse

Tiroler Bergkäse kann nach geröstetem Weißbrot schmecken, Emmentaler nach Lebkuchen riechen und Mondseer sich im Mund mollig anfühlen. Dieses Wissen findet man im neuen Nachschlagwerk "Käsesprache" der ARGE Heumilch. Die Käsefibel soll dazu beitragen, die Verkostungen der Delikatesse zu bereichern und den Genuss zu steigern.

Ein Jahr lang haben Experten aus diversen Branchen die 124-seitige Fibel erarbeitet. Nun kann jeder - vom Laien bis zum Hobby-Käse-Sommelier - kompakt und leicht verständlich das Wichtigste zu Thema nachlesen. Zu ernst soll es dabei nicht zugehen, und dogmatisch schon gar nicht. Nase und Gaumen bedürfen etwas Training, um Aromen wie "Bitterschokolade", "Maracuja" oder "Leder" wahrzunehmen und zuzuordnen. Darüber hinaus fehlt nicht selten schlicht das Vokabular für die "sinnliche" Beschreibung.


Im Zentrum steht die Einteilung in Aromagruppen, etwa "fruchtig-pflanzlich", "milchig-rahmig" oder "malzig-röstig". Anhand von 28 Beispielen werden auch Intensität, Duft, Geschmack und Mundgefühl dargestellt. Ähnlich wie beim Wein will man nun auch dieser Produktgruppe "eine Sprache geben“. Genuss wachse, wenn man ihn animierend und verständlich beschreiben kann.

Für die Nutzung des Buches sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig - Nase, Gaumen und Augen brauchen allerdings meist etwas Übung. Diese können Genießer etwa bei aktuell angesagten Käseverkostungen sammeln. Die teils aus dem professionellen Bereich entlehnten Vorgaben können mithilfe von ebenfalls neu erarbeiteten Formularen ausprobiert und beurteilt werden.

Die Käsefibel kann kostenlos unter www.heumilch.at bestellt werden.