Senföle bekämpfen Bakterien

Viele Kräuter aus dem Garten enthalten Senföle. Wie sie am besten gedeihen und wie man sie aufbewahrt, verraten wir Ihnen hier.

Brunnenkresse

Brunnenkresse

Viele Kräuter aus dem Garten enthalten Senföle, die Erkältungen vorbeugen können. Sie wirken entzündungshemmend und bekämpfen Bakterien. Dazu zählen beispielsweise Japan-Senf und die Brunnenkresse.

"Japan-Senf kann man in den Salat mischen, aufs Brot geben oder auch über ein Wokgericht geben", erklärte Gärtner Christian Herb. Die Blätter der Pflanze schmecken scharf und intensiv nach Senf.

Japan-Senf bevorzugt einen sonnigen bis leicht schattigen Platz und gedeiht auch gut auf dem Balkon. Brunnenkresse macht sich ebenfalls gut in der Salatschüssel, zum Beispiel gemeinsam mit Feld- und Kopfsalat, erläutert Herb, der eine Bio-Gärtnerei betreibt.

Das Essen mit Kräutern zu verfeinern, ist generell eine gute Idee, denn sie können auch beim Fettabbau helfen und Energie geben. Petersilie beispielsweise enthält die Vitamine C, B und E sowie Mineralstoffe. Rosmarin hilft gegen Kopfschmerzen und Erschöpfung, und Basilikum fördert die Fettverbrennung.

Frische Kräuter lassen sich einfrieren. Dafür sollten sie klein gehackt, in Eiswürfelbehälter gefüllt und mit Wasser übergossen werden. Werden sie beim Kochen tiefgefroren verwendet, bleiben die wertvollen Inhaltstoffe erhalten.

APA/dpa, 22.01.2015