Acht Goldmedaillen für Österreichs Winzer: Das war die International Wine Challenge

Von 9.358 eingereichten Weinen aus 35 Ländern wurden 260 mit einer Goldmedaille geadelt. Acht der begehrten Medaillen gingen nach Österreich. Bewertet wurden die Weine von 400 Juroren, unter ihnen immerhin 33 Masters of Wine, die höchste Expertenstufe, die man in der Weinwelt erlangen kann. In Österreich gibt es einen.

Es haben heuer zwar nicht so viele Winzer teilgenommen als im Vorjahr, das Ergebnis ist aber dennoch enttäuschend: Waren es im Vorjahr noch 17 Goldmedaillen, so sind es heuer nur noch acht. Was aber die Leistung der Ausgezeichneten keineswegs schmälern soll, im Gegenteil es wertet sie sogar auf.

Abräumer aus österreichischer Sicht war heuer das Weingut Lenz Moser , das für die Prestige Beerenauslese 2005 und den Prestige Grüner Veltliner 2006 je eine Goldmedaille bekam. Dazu kamen noch zwei Bronzemedaillen. Ganz stark performte auch das Weingut Rabl mit einer Goldenen für den Grünen Veltliner Käferberg 2005 und drei weiteren Medaillen.

Der auch hierzulande schon ausgezeichnete Riesling Seeberg 2005 von Fred Loimer wurde auch in London als großer Wein erkannt und ebenso mit Gold ausgezeichnet. Gold gab es auch für Gerhard Wohlmuth aus der Südsteiermark für seinen Pinot Gris Gola 2006..

Überraschend ist der Ausgang bei den Prädikatsweinen. Süßwein-Doyen Alois Kracher bekam im Vorjahr noch 13 Medaillen, davon drei in Gold. Heuer gab es für ihn keine einzige Goldene und "nur" fünf Silber- und vier Bronzemedaillen. Goldmedaillen gab es hingegen für Hans Tschida (Sämling TBA 2005), Hermann Fink (Chardonnay vom Leithagebirge TBA 2004) und Herbert Triebaumer (Ruster Ausbruch 2002). Tschida und Fink bekamen darüber hinaus auch noch je zwei Silbermedaillen, was für beide ein beachtenswerter Erfolg ist. (red)