Bei einer internationalen Blindverkostung landeten 7 Austro-Rieslinge unter Top 10

Österreich, der Legende nach die Heimat der Rieslingrebe, hat einmal mehr das Weltklasseformat seiner Rieslinge unter Beweis gestellt. Anlässlich der VieVinum am 6. Juni 2004 in Wien lud der schwedische Weinhändler Jan-Erik Paulson erneut zu einer internationalen Blindverkostung. Das Thema der Verkostung im Korso-Restaurant des Hotel Bristol war „Die besten trockenen Rieslinge aus aller Welt der Jahrgänge 2001 und 2002“.

Große Namen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Australien, Neuseeland und der Slowakei wurden für die Verkostung nominiert. Um sicher zu gehen, dass das Ergebnis ein international anerkanntes ist, wurden die 47 Proben von internationalen Weinjournalisten aus 44 Ländern blind verkostet. Deutsche und österreichische Spitzengewächse lieferten sich ein faszinierendes Kopf an Kopf-Rennen. Zwischen den ersten zehn Weinen lagen nur eineinhalb Punkte Unterschied.

Neue Welt weit abgeschlagen
Sieben der zehn bestbewerteten Weine kamen aus Österreich. Während zwei deutsche Weine knapp die ersten beiden Plätze für sich entschieden, folgten schon dicht darauf Österreichs Toprieslinge. Auch das restliche Feld war dicht gepackt, wurde aber durchgehend von der „alten Welt“ (europäische Rieslinge) dominiert. Die ersten Elsässer erschienen auf Platz 16 und 19. Der beste Wein aus der Neuen Welt belegte Platz 27.

Vielfältige Terroirs
Auf Grund der vielfältigen Terroirs und Mikroklimas in den Weinbaugebieten bringt Österreich eine große Anzahl an verschiedenen Rieslingstilen hervor, deren Gemeinsamkeit ihre immense Tiefe und mineralische Feinheit ist – Eigenschaften, die ihnen auch in der Zukunft einen Platz in der großen Weltklasse sichern werden. (red)