"Burgenland trifft Bordeaux": Weinbauern aus Österreich hatten klar die Nase vorn

Schlemmen und Genießen auf höchstem Niveau hieß es auch dieses Jahr wieder beim "Rheingau Gourmet & Wein Festival". Wenn anerkannte Spitzenköche aus aller Welt die besten Menüs zaubern und Spitzenwinzer dazu die besten Weine aus ihren Kellern holen, schlägt jedes Feinschmecker-Herz höher.

Ganz besonders erfreulich war heuer das Ergebnis der im Rahmen des Festivals stattfindenden Blindverkostung "Burgenland trifft Bordeux": Da hatten die Österreicher nämlich ganz klar die Nase vorn.

Drei Österreicher unter den besten 4
105 Teilnehmer nahmen an der Blindverkostung von 14 Weinen des Jahrgangs 2000 teil - je sieben aus dem Bordelais und aus Gols. Granden wie Mouthon-Tothschild, Lynch Bages, Canon La Gaffelière und Grand Puy Lacoste traten an gegen Winzer wie Hans Nittnaus, Gernot Heinrich, Claus Preisinger und Judith Beck. Bei dieser Blindprobe mit Weinen der Rebsorten Cabernet Sauvignon/Merlot/Cabernet/Franc einerseits und den österreichischen Gewächsen Zweigelt, Blaufränkisch, Merlot und anderen Sorten wertete die 80köpfige Jury drei österreichische und ein Gewächs aus dem Bordelais unter die besten Vier.

Gold für Gernot Heinrich
Die meisten Punkte erlangte Gernot Heinrich mit seiner Cuvée Salzberg (Zweigelt), dicht gefolgt von Hans und Anita Nittnaus´ Comondor (Merlot/Cabernet). Auf Platz drei landeten ex aequo Château Lynch Bages und Paul Achs mit seiner Cuvée Ungerberg (Zweigelt, Merlot). Der ebenfalls geteilte fünfte Platz ging an Château Pichon Lalande, Helmuth Renner (Zweigelt, Altenberg) und Canon La Gaffelière. Überraschend weit hinten landete der Wein von Mouton-Rothschild, er wurde von den Juroren nur auf den elften Platz gewählt. (red.)