Deutscher Rieslingpreis 2004 vergeben: Erneut setzte sich ein Außenseiter durch

Wieder hat ein krasser Außenseiter den "Deutschen Rieslingpreis" gewonnen: Im Finale des Wettbewerbs setzte sich der 2003er Monzinger Halenberg Riesling "Großes Gewächs" vom Weingut Schäfer Fröhlich in Bockenau/Nahe gegen die harte Konkurrenz durch.

Den zweiten Preis errang das Weingut Robert Weil aus Kiedrich vor dem Weingut Ferdinand Abel aus Oestrich-Winkel, beide im Anbaugebiet Rheingau. Die Preisverleihung für die besten trockenen deutschen Rieslinge fand im Rahmen einer großen "Riesling-Gala" im Hotel Krautkrämer in Münster statt.

Ehrenurkunden
Erstmals wurden beim diesjährigen "Deutschen Rieslingpreis" auch die Sieger in sieben Anbaugebieten mit der Ehrenurkunde der Firma SanPellegrino ausgezeichnet:
1. Anbaugebiet Baden/Württemberg: Weingut Andreas Laible, Durbach
2. Anbaugebiet Franken/Saale-Unstrut/Sachsen: Weingut Hans Wirsching, Iphofen
3. Mosel-Saar-Ruwer: Weingut Albert Kallfelz, Zell
4. Nahe/Ahr: Weingut Schäfer-Fröhlich, Bockenau
5. Pfalz: Weingut Dengler-Seyler, Maikammer
6. Rheingau/Mittelrhein: Weingut Robert Weil, Kiedrich
7. Rheinhessen/Hessische Bergstraße: Weingut Gunderloch, Nackenheim

Der Wettbewerb
Der Wettbewerb um den "Deutschen Rieslingpreis" wird seit 1988 von Hotelier und Riesling-Kenner Hans-Joachim Krautkrämer gemeinsam mit dem Magazin "Der Feinschmecker" aus dem Hamburger Jahreszeiten Verlag veranstaltet. In diesem Jahr hatten 339 Weingüter ihre besten trockenen Rieslinge des Jahrgangs 2003 zum Wettbewerb eingeschickt. In einer Vorrunde wurden zunächst für die die besten 61 Weine für die Hauptprobe ermittelt - und nach einer weiteren großen Verkostung standen die 14 Teilnehmers des Finales fest.(red)