Die Glücklichmacherei

Nadin (ohne e!) ist geborene Tirolerin, lebt inzwischen mit ihrem Mann aber in Vorarlberg. Dort geht sie auch ihren liebsten Hobbies nach: backen, kochen und ganz viel Neues ausprobieren.

Die Glücklichmacherin

Die Glücklichmacherin

Eigentlich hätte Nadin Hiebler ja gerne ein eigenes, kleines Café, in dem sie ihre selbsgemachten Köstlichkeiten verkaufen würde. Aber da sie mit ihrem eigentlichen Beruf schon genug zu tun hat, bleibt es vorerst einmal bei diesem Blog - mit vielen Rezept-Ideen und tollen Bildern, die zum Nachbacken animieren.

Die Jugendarbeiterin bloggt seit Februar 2013 auf www.diegluecklichmacherei.com und hat mit anderen Bloggern die Initiative gsiBLOGGER gegründet - eine Plattform für junge Vorarlberger Blogs zu den Themen Food, DIY, Reisen, Fitness, Fashion, Fotografie und mehr.

Wir haben Nadin zum Interview gebeten und sie hat uns verraten, was sie inspiriert und wie ihre süßen Leckereien entstehen. Außerdem stellt sie uns ein einfaches Rezept für Kokosbaisers vor:

Die Beweggründe, einen Foodblog zu starten?
Ich liebe es, in der Küche zu stehen, zu kochen und zu backen, Neues auszuprobieren, dazuzulernen und auch Fehler zu machen. Mit dem Blog hat sich mir die Möglichkeit eröffnet, all das mit anderen - und nicht nur mit meinen Lieben - zu teilen. Der Blog ist so eine Art kreatives Ventil für mich. Und mein liebstes Hobby.

Wie oft wird gekocht?
Täglich.

Am liebsten koche ich für ...?
Im Alltag meinen Mann. Er ist auch mein „härtester Kritiker“. Seine Meinung ist mir wichtig - vor allem bei neuen Kreationen.

Welche Musik läuft beim Kochen?
Ich höre nur selten Musik, wenn ich ehrlich bin. Außer in der Weihnachtszeit beim Kekse backen. Da dürfen es gerne die allerkitschigsten Weihnachtssongs sein.

Welche drei Zutaten sind immer im Vorratsschrank?
Die Frage ist eher, was habe ich nicht zu Hause. Aber abgesehen von den Grundnahrungsmitteln auf alle Fälle immer da sind Käse, Knoblauch und Hefe.

Welche Gemüsesorten / Obstsorten werden am liebsten in den Rezepten verwendet?
Im Alltag esse ich gerne Gemüse, auf dem Blog dreht sich aber viel um Süßes, also kommt das praktisch gar nicht vor. Und beim Obst verwende ich meistens saisonale Sorten. Oder was gerade bei meinen Eltern im Garten wächst.

Meist überschätzte Zutat?
Ui. Keine Ahnung.

Oft unterschätzte Zutat?
Die Prise Salz in Süßem.

Welche Kochutensilien dürfen in keiner Küche fehlen?
Da würden mir viele Dinge einfallen, die ich wichtig oder praktisch finde. Aber unbedingt braucht man nur ein gutes Messer, einen Schneebesen und einen Kochlöffel.

Welches Gericht wird gerne für Gäste gekocht?
Da gibt es jetzt gar kein Standardrezept. Ich probiere gerne aus und mache eher selten zweimal das Gleiche.

Lieblingsessen als Kind?
Spaghetti Bolognese, ganz klassisch. Und eine Weile lang Germknödel.

Aktuelles Lieblingsgericht?
Kässpätzle.

Ungesund, aber die Finger davon lassen ist schwer?
Natürlich Süßigkeiten.

Der größter Fauxpas in der Küche bisher?
Den habe ich vermutlich verdrängt, da fällt mir jetzt nämlich spontan gar nichts ein.

Woher kommt die Inspiration?
Das ist ganz unterschiedlich. Das kann ein tolles Kochbuch sein, ein Rezept, ein interessantes Bild oder einfach ein „Geistesblitz“.

Lieblingskoch / Lieblingskochbuch?
Ich liebe die Bücher von Katie Quinn Davies. Das sind wirkliche Inspirationsquellen. Vor allem natürlich, weil sie auch Bloggerin ist.

Aktuelles Lieblingslokal?
Hm. Da wir eigentlich selten Essen gehen, kann ich das gar nicht beantworten.

Was kommt auf keinen Fall auf den Teller?
Schnecken.

Die schrägste Mahlzeit bisher?
Ich bin nicht wirklich mutig, was seltsames Essen angeht. Deshalb wäre das wohl Hühnerknie. Im Urlaub, aus Versehen...

Der ultimative Küchentipp?
„Kann ich nicht“ gibt’s nicht. Natürlich tut man sich leichter, wenn man mehr Übung hat. Wie bei allem. Das gilt fürs Kochen und Backen gleichermaßen.

Rezept: Kokosbaisers

Kokos-Baisers

Kokos-Baisers

Zutaten für ca. 70 kleine oder 35 große Baisers

  • 3 Eiweiß
  • doppelt so viel Zucker (wie Eiweiß)
  • 5 gehäufte EL Kokosflocken
  • 1 EL Kokosflocken für die Deko
  1. Eiweiß abwiegen und doppelt so viel Zucker ebenfalls abwiegen.
  2. Zucker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen und bei 200° ca. 7 Minuten anwärmen. Der Zucker darf am Rand leicht karamellisieren.
  3. Eiweiß mit der Küchenmaschine steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und 7 Minuten bei höchster Stufe weiterschlagen.
  4. Hitze im Backrohr auf 100° reduzieren. Kokosflocken zügig aber vorsichtig mit einem Gummispatel unter die Eischneemasse ziehen. In einen Spritzsack füllen und kleine Tupfen (Lochtülle 18mm) auf das Backpapier spritzen. Mit Kokosflocken bestreuen und ca. 40 Minuten im Backrohr trocknen lassen. Die Baisers sind fertig, wenn sie sich leicht vom Backpapier lösen.