Immer der leuchtend gelben Fahne nach: Traditionsweingüter laden zur "Tour de Vin"

Wer am Wochenende 30. April und 1. Mai einen sicheren Treffer landen will, sollte der leuchtend gelben Fahne folgen. Die neunzehn Traditionsweingüter laden zur elften Tour de Vin jeweils von 10 bis 18 Uhr. Um nur € 15,-/Person Verkostungsbeitrag gibt es neben hervorragenden Weine des Jahrganges 2004 und Köstlichkeiten älterer Jahrgänge noch eine Menge Anregendes & Spannendes.

Probieren Sie „Ikonen“ bei Ludwig Neumayer, zwanzig Jahre Rotspon bei Jurtschitsch und einige Juwelen vom Weingut Bründlmayer - auch heuer wieder im Schloss Gobelsburg. Eine Antwort auf die Frage „Wie haltbar sind Bio-Weine“ erhalten Sie am Geyerhof. Ilse Maier präsentiert dort Grüne Veltliner der Jahrgänge 1988 bis 2004. Es gibt ganz neue Weine und Räume zu bestaunen: Das Weingut Hermann Moser präsentiert „per due“, den fruchtig-leichten Veltliner mit Glasverschluss. Petra Unger zeigt erstmals ihren Lagenriesling vom Gaisberg und der Geyerhof seine Beerenauslese, 4,5 Jahre im kleinen Eichenfass gelagert. Martin Nigl präsentiert seine Weine erstmals im neuen „Weinhaus Nigl“ zu Senftenberg, unter anderem seinen neuen Wein aus der Rebsorte „Gelber Muskateller“. Gerald Malat zeigt seinen neuen „Bankettwein“ der Sorte Merlot, eine neue, attraktive Interpretation des „Preis-Leistungs-Gedankens“.

Verschluss-Vergleich & Kunststücke
Der Vergleich macht uns sicher? Am Weingut Jurtschitsch-Sonnhof wird ein Wein gezeigt, der auf Flaschen gezogen wurde, die unterschiedlich verschlossen sind. Nämlich mit allen vier zur Zeit gängigen bzw. diskutierten Verschlüssen: Drehverschluss, Glasverschluss, Synthetik“kork“ und Naturkork. Neben ausgezeichneten Weinen gilt es Kunst zu erfahren: Gerald Malat zeigt Acrylbilder von Franz V. Dressler, Bernhard Ott ein 2,5 mal 8 Meter großes Bild von Ernst Vogel und Ludwig Ehn Bilder von Daniela Stekel-Fogarasi. Petra Unger präsentiert in ihrem 600 Jahre alten mystischen Gewölbe des Göttweiger Stiftskellers (3/4 Kilometer lang) zeitgenössische Kunst und Architektur.

Specials & feste Nahrung
Im Undhof-Salomon können auch heuer wieder kräftige australische Rote probiert werden. Das Weingut der Stadt Krems zeigt „große Lagen in Magnums“, das Weingut Hirsch Büffelcamenbert von Robert Paget aus dem Kamptal. Sepp Mantler lädt am Samstag ab 18 Uhr zum Süßwein-Special. Ebendort feiern Frauen am Samstag ab 20:30 Uhr den Beginn der Walpurgisnacht an einem Feuer. Hans Reisetbauer hat Marillen aus den Gärten von Bernhard Ott destilliert und im Schloss Gobelsburg bieten die Douro-Boys aus dem Gastland Portugal Rot- und Portweine zur Verkostung an. Feste nahrung gibt es, bewährter Weise, ganztägig in der Weinstube Dolle und in der Schloss Schenke zu Gobelsburg. Im Weingut Jurtschitsch bietet „der Tschurtz“ sein beliebtes „Hammerfleisch“ an. Der traditionsreiche, luftgetrocknete Schinken wird gewiss ebenso munden wie Prosciutto und Co, die sich im Weingut Ehn auf dem „italienischen Teller“ versammeln. Bei Bernhard Ott wird ein 33 Kilo schwerer Laib Bregenzerwälder Käse zum Verzehr dargeboten und Petra Unger reicht Leckerbissen made by Jon Prix – hausgemachtes Eingemachtes auch zum Mitnehmen!

2004er
Volle Konzentration auf den aktuellen Jahrgang in aufregend schönem Ambiente: Im Strasser Salettl von Johann Topf, auf der sonnigen Terrasse über Langenlois bei Ludwig und María Ángeles Hiedler und im einzigartigen Atriumhaus des Weingutes Sepp Moser – wo wieder Weine aus Rohrendorf und dem burgenländischen Apetlon präsentiert werden. Im Weingut Hirsch können Weine der großen Lagen Heiligenstein, Lamm und Gaisberg im Angesicht derselben verkostet werden. Im barocken Festsaal des Schloss Gobelsburg stellt neben dem Schlossweingut auch das Weingut Bründlmayer seine Weine des Jahrganges 2004 und einige weitere Spezialitäten vor. Kommentierte Verkostungen bieten auf Wunsch bzw. Voranmeldung Hans Topf und Bernhard Ott. Auch Gerald Malat bietet Interessierten in einem separierten Raum persönlich kommentierte Verkostungen. (red.)

11. Tour de Vin der Österreichischen Traditionsweingüter
30.4. und 1. Mai 2005, 10-18 Uhr
Infos unter :02732-70 531 (Weingut Sepp Moser) und E-Mail: office@sepp-moser.at