Mittelburgenland - rassige Rotweine, Blaufränkisch mit viel Charakter

1.880 Hektar Rebfläche sind bevorzugt mit Blaufränkisch bepflanzt. Bedeutung haben außerdem Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot.

Die Gegend südlich des Neusiedlersees zeigt sich hügelig und gut bewaldet. Horitschon, Deutschkreutz, Neckenmarkt und Lutzmannsburg sind die bekanntesten Orte des Mittelburgenlandes. Tiefgründige, schwere Sand- und Lehmböden mit gutem Wasserspeichervermögen bilden das Fundament für charaktervolle, tanninbetonte Rotweine. Einige der besten Weinbauern profitieren zudem von alten Weingärten – zum Teil bis zu 80 Jahre alt – die nur mehr wenig Ertrag liefern, aber das in Spitzenqualität.

Der Beiname "Blaufränkisch-Land" weist bereits darauf hin, welche Rebsorte auf der größten Rotweininsel Österreichs das Sagen hat. Mit kräftiger Struktur, feiner Säure und unvergleichlicher Persönlichkeit ist der Blaufränkisch die Basis für tief fruchtige Rotweine. Kongeniale Partner auch für moderne Cuvées sind der charmante, samtige Zweigelt, aber auch Cabernet Sauvignon und Merlot, die – ebenso wie die "einheimischen" Reben – hier ideale Bedingungen vorfinden. Die besten Weine des Jahrgangs werden meist in Barriques ausgebaut und haben den neuen Stil beim österreichischen Rotwein mitgeprägt.

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