Winzerclubs in den USA erleben Boom: Weine zum selber machen sind total "in"

Was für den Winzer Arbeit bedeutet, bereitet amerikanischen Liebhabern der Traube großes Vergnügen. Sie helfen beim Pressen und Abfüllen ihres eigenen Weins. Als Mitglied eines Winzerclubs muss man sich dafür nur die persönliche Lieblingstraube auswählen. Danach heißt es zwei Jahre warten und kreative Ideen sammeln, schließlich will das Etikett selbst entworfen werden.

Manche Amerikaner sind auf den Geschmack gekommen, ihren eigenen Wein zu erzeugen. In Winzerclubs, wie "Crushpad" und "Bacchus" in San Francisco suchen sich die Kunden ihre Lieblingstrauben aus, helfen beim Pressen und Abfüllen, und holen sich nach ein bis zwei Jahren den eigenen Wein mit einem selbstentworfenen Etikett ab.

Experten beraten gerne
"Immer mehr Leute denken über eine gesunde Ernährung nach und wollen selber mehr die Hände im Spiel haben", wird der kalifornische Berufswinzer Paul Dolan vom "San Francisco Chronicle" zitiert. Experten stehen den Hobbywinzern bei wichtigen Entscheidungen, wie Trauben mischen und dem Einlagern in unterschiedlichen Fässern, zur Seite.(apa/red)