Zwei zur Höchstform verpflichtende Namen: Winzerehepaar Pichler-Krutzler überzeugt

Ein bisschen ist alles wie im Märchen. Die hübsche Tochter des berühmtesten Weinmachers der Wachau trifft auf einen gut aussehenden und ebenfalls erfolgreichen Winzer aus dem Burgenland. Ergebnis: Die beiden heiraten, sorgen für Nachwuchs und gründen zusammen ein Weingut. Und wenn sie nicht gestorben sind …

Ein Plot wie aus einem uralten Heimatfilm. Doch mit Wachauer Mariandl-Idylle und süßlich-süffiger Rebenromantik hat das alles gar nichts gemein. Erich Krutzler und seine Frau Elisabeth, die Tochter des Wachau-Stars F. X. Pichler, haben 2006 gemeinsam ein Weingut gegründet und bringen jetzt erstmals ihre Weine auf den Markt.

Gut in Form
Pichler-Krutzler ist eine Art Garagenweingut mit derzeit nur 10.000 Flaschen im Jahr. Mit leichten "Einstiegsweinen" wollen sich die beiden erst gar nicht unnötig aufhalten. Vom Jahrgang 2007 sind es nur sechs Weißweine, die heuer auf den Markt kommen, alle von voluminöser Dichte und grandioser Stilistik - darunter ein Pinot blanc, drei Veltliner, ein Riesling und eine Trockenbeerenauslese. Das Traubenmaterial dazu stammt einerseits von kleineren Pachtflächen in der Wachau, hauptsächlich aber wird von Wachauer Traubenlieferanten zugekauft. Es sind Reben der drei Lagen "Loibner Klostersatz", "Dürnsteiner Supperin" und "Dürnsteiner Wunderburg". Abgerundet wird das kleine, aber feine Angebot noch durch einen Blaufränkisch 2006, den Krutzler im südlichen Burgenland bewusst puristisch und ohne Firlefanz entstehen lässt.

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen FORMAT Nr. 17/2008