Madrid – Zu Besuch in der spanischen Hauptstadt - eine kulinarische Spurensuche

5/19
Tapas and more

Tapas and more

Das Lokal ist zweckmäßig gerichtet, auf das Wesentliche reduziert – eine lange Theke für viele Leute zum Dranlehnen, ein Fliesenboden, der es nicht übelnimmt, dass alles auf ihm landet, von Servietten bis Olivenkernen. Der Patrón stellt uns einen großen Krug Bier hin, der wird he­rumgereicht, jeder schenkt sich ein. In kürzeren oder längeren Zeitabständen werden Tapas aufgetragen: Oliven, Jamón, Käse, Wurst, Fischiges. Alles ist mit Musik unterlegt, theoretisch, praktisch ist der übrige Sound­level so hoch, dass man nur jede zehnte Note hört. Beim Bezahlen geht’s demokratisch zu. Rechnungssumme dividiert durch die Anzahl der Freunde ergibt das, was du zahlst. So einfach ist das. Und obwohl wir viel konsumiert und wenig bezahlt haben, spendiert der Patrón noch eine Runde Pacharán, dieser Anis-Schlehen-Likör ist ein hier unverzichtbarer Digestif.