Carnuntum hat einen neuen Präsidenten:
Robert Payr leitet Rubin Carnuntum-Winzer

Robert Payr (39), der aus dem gleichnamigen Weingut in Höflein (bei Bruck/Leitha) stammt, übernimmt mit 2007 die Leitung des Vereins der qualitätsorientierten Weingüter Carnuntums. Damit tritt Payr die Nachfolge von Ing. Gerhard Seidl (Bruck/Leitha) an, der diese Funktion mehr als 20 Jahre lang innehatte.

Die Qualitätsentwicklung im Weinbaugebiet Carnuntum lässt sich an den Schritten des Vereins ablesen. Die erste Qualitätsinitiative startete Seidl im Jahr 1987 mit der Kreation von „Primus Carnuntum”, der rasch zu einem der führenden Jungweine Österreichs wurde und vielen Winzern im Gebiet dazu verhalf, erstmals eigene Bouteillenweine in den Verkauf zu bringen.

Rubin Carnuntum
1992 gelang die Etablierung der Marke „Rubin Carnuntum” für dichte, würzige Rotweine aus den Sorten Zweigelt oder Blaufränkisch. Im Jahr 2003 schließlich wurde unter Seidl ein Event für die Topqualitäten des Gebietes, die Präsentation „Optimum Carnuntum” aus der Taufe gehoben, bei der einige der gesuchtesten Rotweine Österreichs vorgestellt werden. Insgesamt kann Seidl damit stolz auf eine starke Entwicklung seines Gebietes zurückblicken, das oft und immer mehr von sich reden macht.

Das vinophile Trio
Robert Payr, der nicht nur als Vollblut-Winzer, sondern auch als begeisterter Initiator und Besucher von Festen, als begnadeter Mediator, als Genießer und überzeugter Botschafter Carnuntums bekannt ist, übernimmt damit die Führung eines gut aufgestellten Vereines, der übrigens gleichzeitig von der etwas holprigen Bezeichnung „Verein zur Förderung des Weinbaugebietes Carnuntum” zum schlüssigeren Namen „Die Rubin Carnuntum Weingüter” wechselte. Payr, der sich als kreativer Motor sieht, wird den insgesamt 45 Mitglieder umfassenden Verein in enger Zusammenarbeit mit seinen Stellvertretern, dem Göttlesbrunner Franz Netzl und dem aus Berg stammenden Horst Pelzmann führen.

Top-Bewertungen im Vorjahr
Bei der Zweigelt-Trophy des Falstaff Rotweinguides wurden alle Stockerlplätze von Carnuntiner Weingütern besetzt, und zwar jeweils mit der Gebietsmarke „Rubin Carnuntum“. Auf Platz eins findet sich der Rubin 2005 des jungen Stixneusiedler Winzers Johannes Trapl, gefolgt vom Rubin 2005 von Franz & Christine Netzl und auf Platz drei der Rubin 2005 von Franz Taferner aus Göttlesbrunn. Damit nicht genug, hat Trapl auch den zweiten Platz in der Sorte Blaufränkisch belegt. Dass der „Spitzerberg“ etwas Besonderes ist, haben auch die Verkoster des A la Carte Magazines erkannt, denn beim „Blaufränkisch Grand Cru“ hat Trapl mit seinem Spitzerberg ebenfalls Platz 2 belegt.

Webtipp:
www.carnuntum.com