Japanische Shirataki-Nudeln ohne Kalorien?
Sasha Walleczek deckt Ernährungslügen auf

Hallo Sasha! Was hältst du von kalorienfreien Shirataki-Nudeln? Liebe Grüße, Brigitte

Liebe Brigitte, kalorienfreie Nudeln, das klingt zu gut, um wahr zu sein, oder? Ihren Ursprung haben Shirataki-Nudeln in Japan, wo sie aus dem Mehl der dort beheimateten Konjakwurzel hergestellt werden. Im Gegensatz zu Weizen-, Reis- oder Dinkelnudeln enthalten sie fast keine stärkehaltigen Kohlenhydrate und bestehen fast nur aus Glucomannan, einem löslichen Ballaststoff, der von uns nicht verdaut werden kann.

Keine Kalorien?
Daher haben diese Nudeln auch "keine Kalorien". Was man nicht aufnimmt, kann einen auch nicht dick machen. So weit die Theorie. Allerdings verarbeiten unsere Darmbakterien einige Ballaststoffe, so auch Glucomannan, zu kurzkettigen Fettsäuren, die als Nahrung für die Darmwand dienen und auch vom Körper aufgenommen werden. Also auch wenn die Nudeln den Blutzucker nicht erhöhen, haben sie doch Wirkung auf unsere Kalorienaufnahme. Studien liefern Hinweise, dass Glucomannan den Cholesterinspiegel senken, den Blutzuckerspiegel regulieren und beim Abnehmen unterstützen kann.

Wo ist der Haken?
Glucomannan kann die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und Vitamin B12 behindern. Zudem schmecken die Nudeln angeblich nach nichts und saugen den Geschmack von Gewürzen oder Soßen auf. Essen sollte Genuss sein. Das fehlende Geschmackserlebnis wird dann oft mit einer leckeren Nachspeise zu kompensieren versucht – und das ist ja nicht Sinn der Sache. Sasha Walleczek

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Rezept der Woche - Thai-Wok mit Pute & Zuckerschoten

Zutaten für 2 Portionen
1/2 Tasse Linsen, braun, getrocknet
1/4 Tasse Couscous
2 EL Balsamicoessig
2 große Hand voll Cherrytomaten
80 g Feta 45 % F.i.T.
1/2 mittelgroße Gurke
1 kleines Stück Knoblauchzehe
2 große Hand voll Rucola
4 EL Olivenöl
2 EL Walnüsse
2 EL Zitronensaft
2 TL Dijonsenf
1/2 Tasse Gemüsebrühe

Zubereitung
1. Den Couscous mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, beiseite stellen und quellen lassen.
2. Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser zum Kochen bringen und bei kleiner Flamme ca. 20 Minuten weichdünsten. Anschließend auskühlen lassen.
3. Für die Marinade Olivenöl, Zitronensaft, Balsamico, Senf, Knoblauch, Salz und Pfeffer zusammenrühren.
4. Rucola, Gurkenstücke und Tomaten mit der Hälfte der Salatsoße marinieren und auf 2 Teller aufteilen.
5. Den Couscous, die Linsen und die restliche Marinade vermischen und auf den Salat geben. Mit dem zerbröckelten Feta und den gehackten
Nüssen bestreuen. Voilà!

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