Kräuter bringen Würze auf den Teller: Natürliches Aroma mit Wohlfühlfaktor

Ob würziger Thymian, aromatischer Salbei oder exotischer Koriander - frische Kräuter liegen im Trend. Grund ist das gestiegene Ernährungs-bewusstsein: Viele Verbraucher reduzieren ihren Salzkonsum und würzen mit Kräutern, die den Eigengeschmack der Speisen hervorragend zur Geltung bringen. Kräuter sind dabei ein wunderbarer Genuss für Körper und Seele

Kräuter tragen zur Vitamin- und Mineralstoffversorgung bei und haben günstige Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Das ist nicht nur seit jeher bekannt sondern wurde auch durch neuere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt. Ausschlaggebend dafür sind Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Bitter-, Gerb- oder Farbstoffe.

Was Kräuter alles können
Oregano wirkt beispielsweise appetitanregend, Koriander gilt als magenstärkend und hilft bei Völlegefühl. Dill und Basilikum beruhigen die Nerven, Petersilie und Estragon entwässern und Salbei lindert Halsbeschwerden. Je frischer die Kräuter sind, desto besser. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Kräuter gut schmecken, zerreiben Sie ein paar Blättchen davon zwischen den Fingern und riechen Sie daran. Wenn die Kräuter einen intensiven Geruch verströmen, sind sie frisch und haben ein gutes Aroma.

Richtiges Würzen
Bei manchen Kräutern gilt: weniger ist mehr. Geben Sie nicht zu viel davon in die Gerichte, sonst geht der typische Eigengeschmack von Fisch oder Fleisch verloren. Wählen Sie die richtige Kräutermischung, denn Weichkräuter wie Petersilie und Schnittlauch entfalten ihren Geschmack beim Kochen sehr schnell, Hartkräuter wie Rosmarin und Thymian erst nach 5 bis 10 Minuten. Deshalb sollte man nur Weichkräuter bzw. nur Hartkräuter untereinander mischen.

Welches Kraut passt zu welcher Speise?
Achten Sie darauf, dass Sie nicht die falschen Kräuter für Gerichte verwenden: So passt beispielsweise Dill nicht zu Kalb, ideal dagegen sind Rosmarin, Thymian oder Bärlauch. Basilikum zerstört den Eigengeschmack von Kabeljau, glatte Petersilie, Dill, Estragon und Sauerampfer dagegen unterstreichen ihn. (red)