"Singender Honig" vom Dach der Wiener Staatsoper als Damenspende am Opernball

Am 3. März wird den Gästen des Wiener Opernballs der Abend auf ganz besondere Weise versüßt. Der "Singende Honig" vom Bienenvolk am Dach der Wiener Staatsoper wird als Damenspende erhältlich sein. Am 31.1. übergab Umweltminister Berlakovich die süße Ernte an Opernball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh.

Der "Singende Honig" ist eine Eigenproduktion der Wiener Staatsoper, gesammelt vom Bienenvolk am Dach der Oper und geschleudert von Sängern und Sängerinnen sowie Publikumslieblingen wie z.B. Kammersängerin Ildikó Raimondi oder Kammersänger Herwig Pecoraro.

Entstanden ist das Projekt im Rahmen der Kampagne "vielfaltleben" des Lebensministeriums zusammen mit der Plattform Imkerinnen Österreich, den Bienenfreunden und der Bundestheater-Holding. Insgesamt wurden im letzten Jahr 30 Kilogramm des Honigs produziert. "Ich bin begeistert, dass wir dieses besondere Geschenk an die Gäste des Opernballs weitergeben dürfen", freut sich Opernball-Chefin Desirée Treichl-Stürgkh.

Österreichs größte Artenschutzinitiative eh und je
"In Österreich haben wir mit vielfaltleben die größte Artenschutzinitiative auf die Beine gestellt, die es je in unserem Land gegeben hat", erläutert Umweltminister Berlakovich. "Bereits in den ersten beiden Jahren der Kampagne konnte die Situation von mehr als 150 gefährdeten Arten und Lebensräumen deutlich verbessert werden."

Hoch über den Köpfen der Gäste werden übrigens auch die Staatsopern-Bienen den Ball der Bälle mitfeiern, denn sie überwintern auch im Bienenstock. Ob auch in den luftigen Höhen Walzer getanzt wird, bleibt allerdings ein Geheimnis.

(vk)