Tischthema der Woche: Darf im Mutterland der Schluckspechte ein Kanzler Kenner sein?

Der neue SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann stellte sich in einem seiner Antrittsinterviews unter anderem mit dem Satz vor, er sei "kein besonderer Weinkenner". Und er tat dies sicherlich mit Bedacht, denn sein glückloser Vorgänger Gusenbauer war und ist, daran herrscht von steirischem Jungwein bis zu altem Bordeaux nicht der geringste Zweifel, sehr wohl "ein besonderer Weinkenner".

Genau das scheint man Politikern im Mutterland der Schluckspechte zunehmend übel zu nehmen. Ganz im Gegensatz zu Frankreich, dessen Staatschefs, allen voran Sozialist Mitterrand, stets stolz auf ihre Weinkennerschaft waren. Nicht einmal der langjährige Chef der Kommunistischen Partei, Georges Marchais, hielt es für imageschädigend, sich im "Magazine Gault Millau" mit seinem Lieblingschampagner abbilden zu lassen. In Österreich werden genießerisch veranlagte Politiker indessen damit leben lernen müssen, dass es hierzulande eine politische Kategorie zu sein scheint, "kein besonderer Weinkenner" zu sein.

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