Zu Tisch bleibt Iris Berben konventionell: Doch hat sie keine Scheu vor Affenfleisch

So wie Iris Berben normalerweise Auftritt, so schätzt man sie auch ein: Eine Frau mit ganz klaren Vorstellung. Und genau so hält sie es auch mit ihren Kochkünsten und Gastgeberqualitäten. "Ich bin ein Gegner der Turnhosenfraktion bei Tisch", sagt die Schauspielerin in der aktuellen Ausgabe des "Feinschmecker".

Zu Tisch bleibt Iris Berben konventionell: Doch hat sie keine Scheu vor Affenfleisch

Allerdings kann Frau Berben auch anders: Wenn sie selbst Gastgeberin ist, empfängt sie ihre Gäste schon gern mal barfuß. Ganz konventionell geht es dafür in ihrer Küche zu, dort ist sie nämlich die Herrscherin: "Keiner darf mir helfen, ich krieg' schon 'ne Krise, wenn mir jemand nur beim Abräumen helfen will", erzählt die passionierte Hobbyköchin im Interview.

Experimentelle Köstlichkeiten
Kulinarisch ist sie immer "als Kriegerin" unterwegs: "Essen ist mein halbes Leben", sagt sie. "Ich probiere alles: Schnecken, Froschschenkel, Schlangenfleisch. Als ich Paris-Dakar gefahren bin, habe ich sogar Affenfleisch gegessen", sagt sie. In ihrem Freundeskreis ist sie allerdings "nur" für ihre tolle Bolognese bekannt.

Inspirationen für die Küche
Man fragt sich jedoch wo eine Hobbyköchin wie Iris Berben, ihre kulinarischen Inspirationen hernimmt. Die Antwort ist ganz einfach: Ideen für neue Rezepte holt sie sich oft heimlich - beim Zahnarzt oder Friseur reißt sie unbemerkt die Kochrezepte aus den Modezeitschriften. "Ich kann das mit Grandezza. Ich huste, damit man das das Reißen nicht hört, die Handtasche ist schon vorbereitet." Sehr gefinkelt, aber ob Frau Berben nach diesem Interview immer noch so viele Zeitschriften vorfinden wird? (red)