Tierwohl beginnt auf der Wiese

In Kooperation mit ARGE Heumilch Österreich
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Nachhaltigkeit beginnt dort, wo Landwirtschaft im Einklang mit der Natur arbeitet.

Heuwirtschaft ist ein gutes Beispiel dafür. Sie gilt als die ursprünglichste Form der Milcherzeugung und folgt einem einfachen Prinzip: Die Kühe bekommen genau das Futter, das auf den Wiesen wächst. Im Sommer frische Gräser und Kräuter, im Winter hochwertiges Heu. Vergorene Futtermittel wie Silage sind strengstens verboten.

Da Kühe wiederkäuergerecht gefüttert werden müssen, um vital zu bleiben, wirkt sich diese artgerechte Fütterung sehr positiv auf die Tiergesundheit aus. Darüber hinaus sorgen Laufställe, Auslauf und Weide für ausreichend Bewegung der Tiere. Die kleinbäuerlichen Strukturen ermöglichen es den Heumilchbäuerinnen und Bauern ganz persönlich auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kühe einzugehen.

Gut für die Natur

Gleichzeitig leistet diese Wirtschaftsweise einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensräume. Zur Förderung der Artenvielfalt werden die Wiesen und Weiden dann gemäht, wenn eine Vielzahl der Gräser und Kräuter in voller Blüte stehen. Ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Bestäubung und den Fortbestand unterschiedlichster Pflanzen geht. Außerdem wird das Klima geschützt, denn durch die Bewirtschaftung des Grünlandes bleibt Kohlenstoff im Boden gebunden, der bei Umbruch, z.B. zu Acker, als CO2 in die Atmosphäre entweichen würde.

Der Genuss von Heumilchprodukten unterstützt damit eine nachhaltige Form der Landwirtschaft, die Tierwohl, Umwelt und hochwertigen Geschmack miteinander verbindet.

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So erkennt man echte Heumilchprodukte

Damit Verbraucher:innen auf den ersten Blick erkennen, ob sie ein echtes Heumilchprodukt vor sich haben, gibt es eine klare Kennzeichnung: das grüne Heumilch-Logo.

Dieses Logo steht für:
- artgemäße Fütterung der Tiere mit Gräsern, Kräutern und Heu
- Silagefütterung ist strengstens verboten
- natürlich verarbeitete Milchprodukte mit ausgezeichnetem Geschmack
- nachhaltige Landwirtschaft mit nachweislichen Vorteilen für Umwelt und Tierwohl
- Einhaltung des strengen Heumilch-Regulativs, welches von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen kontrolliert wird.

Zusätzlich trägt Heumilch das EU-Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.), welches die jahrhundertealte Herstellungsmethode schützt.

Neugierig geworden? Mit dem „Zero Waste“-Rezept zaubern Sie aus dem Grün der ersten knackigen Radieschen dieses Frühjahrs ein köstliches Radieschenblätterpesto.

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Zutaten:
- Grün von 2 Bund Radieschen
- 1⁄2 Bund Petersilie samt Stängel
- 150-200 ml Olivenöl
- 1 TL Apfelessig
- ½ TL Bio-Zitronenschale
- Saft der Bio-Zitrone
- 150 g Heumilch-Bergkäse, fein gerieben
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Für das Pesto das Grün der Radieschen sowie die Petersilie waschen und trockenschleudern. Anschließend alle Zutaten im Standmixer fein pürieren und mit Salz abschmecken.

TIPP: Vermischt mit einigen Löffel Heumilch-Topfen eignet sich das Pesto auch hervorragend für einen schnellen Brotaufstrich.

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Was macht Heumilch so besonders?
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