Nudelteig für gefüllte Pasta

Pasta & Pizza Italienisch Teige

Nudelteig für gefüllte Pasta
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Zutaten 4 Portionen Zutaten für Portionen
300 g Mehl (griffig; Type 480)
3 Stk. Eier (Größe M)
1 Stk. Dotter
0,5 TL Salz
2 EL Olivenöl
Wasser (1–2 EL)

Zubereitung

  1. Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Eier daher rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

  2. Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, die Eier und alle übrigen Zutaten hinein geben.

  3. Die Zutaten in der Mulde verrühren, nach und nach mit dem Mehl vermengen. Mit den Handballen so lange kräftig kneten, bis ein seidig glatter Teig entsteht (mindestens 10 Minuten), dabei das Teigstück immer wieder um 180 Grad drehen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen.

 

Kleines Täschchen-Verwirr-Spiel
Es ist durchaus keine Schande, einmal hilflos nach dem Unterschied zwischen Anolini und Agnolini zu fragen oder nicht zu wissen, worum es sich bei Cappelletti und Tortelli handelt. So verliebt wie die Italiener in ihre Pasta sind, hat jede Region den Öhrchen und Täschchen eigene Namen verpasst. Beruhigend zu wissen, dass ob dieser wunderbaren Vielfalt
selbst in Italien heillose Konfusion herrscht. Wir möchten Sie gerne daran teilhaben lassen:
Ravioli
Sind die verbreitetsten aller gefüllten Teigwaren und am einfachsten zu identifizieren. Sie sind quadratisch, rund oder dreieckig und ca. 5 cm groß. In der Verkleinerungsform nennt man sie Raviolini, als solche kommen sie häufig
„in brodo“, also in klarer Suppe auf den Tisch. Was die Fülle anlangt, reichen die Möglichkeiten von der reduzierten Käse-Kräuterfülle bis zu aromatischer Pilz und rustikalen Fleischfülle. Die piemonteser Version nennt sich Agnolotti, im Kleinformat heißen sie liebevoll Agnolottini.
Tortellini
Die zu Dreiecken geformten und über den Finger zu Ringen geschlossenen Teigtäschchen werden mit Sauce oder in Suppe
serviert. Je kleiner, umso mehr Fingerfertigkeit und Geduld ist für diese Herstellung erforderlich – meist eine Sache für zarte Frauenhände. Im Piemont werden sie aus Scheiben geformt und heißen Anolini (der
Name bezieht sich auf die Ringform). In der Emilia-Romagna begegnet man ihnen unter dem Namen Capelletti oder Capellettini, was soviel wie Hütchen heißt. Die Basis ist ein Quadrat.
Tortelli
Sind keine großen Tortellini, sondern Ravioli, in Form und Größe wie diese variabel. Großformatig, womit ein Durchmesser von rund 7,5 cm gemeint ist, bezeichnet man die gefüllten Teigtaschen als Tortelloni. Tordello klingt ähnlich und bezeichnet konkret einen halbmondförmigen Raviolo toskanischer Provenienz mit einer Fülle aus Mangold, Ricotta, Pecorino, Kalbfleisch, Hirn und Gewürzen.

Dieses Rezept finden Sie auch im GUSTO Magazin 8/2000.
Ernährungsinformationen
Energiewert: 408 kcal Kohlenhydrate: 53,1 g
Eiweiß: k. A. Cholesterin: 253 mg
Fett: 14,2 g Broteinheiten: 4,4
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