Radicchiosuppe mit Mangold und knusprigem Brot

Suppe Vegetarisch Gemüse

Radicchiosuppe mit Mangold und knusprigem Brot
Bewertung: Ø Dieses Rezept wurde 1 Mal mit einem Durchschnitt von 4 Sternen von 5 bewertet.
Zutaten 4 Portionen Zutaten für Portionen
500 g Radicchio (am besten Treviso; ca. 3 kleine Stück)
0,5 Zwiebel
1 Zehe(n) Knoblauch
120 g Butter
0,5 l Suppe (klare)
0,125 l Roter Rübensaft
0,25 l Rotwein
1 EL Schlagobers (flüssig)
Garnitur
1 Mangoldblätter (kleines)
Weiters
Salz
Pfeffer
Knusprige Brotwürfel 4 Portionen Zutaten für Portionen
3 Scheibe(n) Toastbrot
2 EL Öl
1 EL Butter

Zubereitung

  1. Die äußeren, unansehnlichen Blätter der Radicchio-Köpfe abheben und die Strünke ausschneiden. Radicchio zerpflücken, waschen und gut abtropfen lassen. Ca. drei Viertel der Blätter in möglichst kleine Stücke schneiden, übrige Blätter für die Einlage reservieren.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, klein würfelig schneiden und in 20 g von der Butter anschwitzen. Radicchiostücke zugeben und ca. 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Suppe, Roten-Rübensaft und Wein zugießen und auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten köcheln. Suppe salzen und pfeffern.

  3. 80 g der Butter in kleine Stücke teilen und nach und nach einrühren. Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Suppe mit Obers verrühren und nochmals erwärmen – nicht mehr kochen.

  4. Vom Mangold die Mittelrippe ausschneiden. Mangold und restlichen Radicchio in feine Streifen schneiden und in der restlichen Butter anschwitzen, wenig salzen und pfeffern.

  5. Suppe in vorgewärmte Teller schöpfen, mit den Gemüsestreifen und mit Brotwürfeln (siehe Rezept) servieren.

Knusprige Brotwürfel

  1. Toastbrot entrinden und in kleine Stücke schneiden. Öl und Butter erhitzen, Brotwürfel darin knusprig braten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

 

Seit wir unsere Liebe zur italienischen Küche entdeckt haben, sind die roten, weiß geäderten Köpfe des Radicchio ein absolutes Muss im heimischen Gemüseangebot. War seine Zubereitung früher mit guten Tipps, wie: „…1/2 Stunde in warmes Wasser legen, damit die Bitterstoffe ausgeschwemmt werden…“ begleitet, so ist das heute nicht mehr nötig. Einerseits hat man dem Radicchio seine übermäßige Bitterkeit weggezüchtet, andererseits haben wir uns inzwischen an diese gewöhnt. Auch weil wir wissen, dass die Bitterstoffe einen hohen gesundheitlichen Wert haben und die Verdauung positiv beeinflussen. Gewöhnlich wird der rundköpfige Rossa di Verona angeboten, weniger bekannt und meist nur in gut sortierten Fachgeschäften erhältlich, ist sein schlanker Bruder, der Radicchio di Treviso. Diese Sorte bildet keine Köpfe aus, die schmalen Blätter wachsen zu einer Chicorée ähnlichen Form. Man kann beide Sorten für Salate verwenden, in Italien ist Radicchio di Treviso aber auch häufig verwendete Zutat für Risotto, wird im Ganzen gegrillt oder gebraten. Diese Sorte ist weniger bitter als der rundköpfige und verfärbt sich auch beim Erhitzen nicht so stark.

Dieses Rezept finden Sie auch im GUSTO Magazin 2/2002.
Ernährungsinformationen
Energiewert: 345 kcal Kohlenhydrate: 8,4 g
Eiweiß: k. A. Cholesterin: 86 mg
Fett: 26,9 g Broteinheiten: 0,7
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